
Radiological protection - Minimum criteria for electron paramagnetic resonance (EPR) spectroscopy for retrospective dosimetry of ionizing radiation - Part 1: General principles (ISO 13304-1:2020)
STANDARD published on 1.6.2023
Designation standards: ÖNORM EN ISO 13304-1
Publication date standards: 1.6.2023
The number of pages: 27
Approximate weight : 81 g (0.18 lbs)
Country: Austrian technische Norm
Category: Technical standards ÖNORM
Der Hauptzweck dieses Dokuments besteht darin, annehmbare Mindestkriterien festzulegen, die erforderlich sind, um ein Verfahren für die retrospektive Dosimetrie mittels paramagnetischer Elektronenresonanzspektroskopie einzuführen und die Ergebnisse zu berichten. Der zweite Zweck ist die Erleichterung des Vergleichs von Messungen zur Abschätzung der Energiedosis, die in verschiedenen Labors durchgeführt wurden. Dieses Dokument behandelt die Bestimmung der Energiedosis im gemessenen Material. Die Berechnung der Dosis für die Organe oder den Körper wird nicht behandelt. Es umfasst Messungen an biologischen und unbelebten Proben und insbesondere: a) auf der Grundlage von unbelebten Umweltmaterialien wie Glas, Kunststoffen, Kleidungsstoffen, Sacchariden usw., die in der Regel bei X-Band-Mikrowellenfrequenzen (8 GHz bis 12 GHz) hergestellt werden; b) in-vitro-Zahnschmelz unter Verwendung von konzentriertem Zahnschmelz in einem Probenröhrchen, in der Regel mit X-Band-Frequenz, aber auch höhere Frequenzen werden in Betracht gezogen; c) in-vivo-Zahndosimetrie, derzeit mit L-Band (1 GHz bis 2 GHz), aber auch höhere Frequenzen werden in Betracht gezogen; d) in-vitro-Nageldosimetrie unter Verwendung von Nagelabschnitten, die hauptsächlich im X-Band gemessen werden, aber auch höhere Frequenzen werden in Betracht gezogen; e) in-vivo-Nageldosimetrie mit den Messungen im X-Band an einem intakten Finger oder Zeh; f) in-vitro-Messungen von Knochen, in der Regel unter Verwendung von X-Band-Frequenzen, aber auch höhere Frequenzen werden in Betracht gezogen. Bei biologischen Proben werden in-vitro-Messungen an Proben nach deren Entnahme von der Person oder dem Tier und unter Laborbedingungen durchgeführt, während die Messungen in vivo ohne Probenentnahme durchgeführt werden und unter Feldbedingungen erfolgen dürfen.